KARIBIK MIT KLEINKIND ? Teil 7 Antigua. St. John’s. Die morgendliche Begrüßung des Kapitäns über Lautsprecher endet heute mit einer Horrorvorstellung in meinem Kopfkino ? 4 Kreuzfahrtschiffe ankern an diesem Tag im Hafen. Ich habe Bilder im Kopf. Bilder von Stränden, die überflutet werden von Touristen mit gelb-weiß gestreiften Handtüchern. Tagesangebot: Menschensuppe ? Es ist 08:20 Uhr als wir von Bord gehen. Ruhe liegt in der Luft, die bunten Hütten im Hafen sind in sanftes Morgenlicht getaucht. Vermutlich schlafen 85% der Gäste noch. Nach dem Albtraum von St. Lucia haben wir unsere Wie-finden-wir-einen-kinderfreundlichen-Strand-Stategie ?? nochmal überarbeitet. Jetzt fragen wir direkt bei der Touristinfo und werden belohnt. Die Mitarbeiterin ist sehr nett und klärt uns auf. Ein heißer Tipp für alle, die keinen Bock auf Menschenmassen haben: Fort Bay. Steht in keinem Reiseführer ? 5 Minuten entfernt. Unsere Taxifahrerin bringt uns für 10 USD hin. Wir steigen aus. Ich sehe nichts! Gar nichts. Ein Sandstrand ohne Müll mit vielen, großen schattenspendenden Bäumen ? Dazu 3 einheimische Oma’s im Wasser. Sonst nichts. Mein Herz schlägt Purzelbäume ? So hatte ich mir die Karibik vorgestellt. Wir genießen 2 Stunden an Land und im azurblauen Wasser. Das Mäusekind will gar nicht mehr raus aus den Wellen. Die Insel, die angeblich 365 Strände besitzt, hat uns allen ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert ? ? Mittags laufen wir vom Taxistand zurück zum Schiff. Im Hafen ist nun richtig was los, Menschenmassen schieben sich an uns vorbei. Der Vorteil am #reisenmitkindern liegt heute klar auf der Hand, man ist viel früher wach und hat die Insel noch für sich allein, während die anderen noch in den Federn liegen ?